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		<title>Vorrang der Idee</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Feb 2011 11:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Idee mu&#223; &#252;ber die Wirklichkeit Gericht sitzen, und nicht umgekehrt. Die Aufgabe der Spekulation ist nicht, festzustellen, was besteht, sondern in der unsicheren Welt der Menschen festzulegen, was als Wert gelten mu&#223;. Und wenn das nicht der tagt&#228;glichen Wirklichkeit entspricht, darf man es deshalb nicht abstrakt nennen, sondern abstrakt und tr&#228;ge m&#252;ssen vielmehr der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die Idee mu&szlig; &uuml;ber die Wirklichkeit Gericht sitzen, und nicht umgekehrt. Die Aufgabe der Spekulation ist nicht, festzustellen, was besteht, sondern in der unsicheren Welt der Menschen festzulegen, was als Wert gelten mu&szlig;. Und wenn das nicht der tagt&auml;glichen Wirklichkeit entspricht, darf man es deshalb nicht abstrakt nennen, sondern abstrakt und tr&auml;ge m&uuml;ssen vielmehr der Wille und die Kraft der Menschen genannt werden, die der Idee nicht gen&uuml;gen.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">aus: &#8221;<em>Idee su uno stato come potenza</em>&#8220;<em><br />
(Gedanken zu einem Staat als Macht)</em></p>
<div><em><br />
</em></div>
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		<title>&#220;berwindung des &#8220;Menschlichen&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Feb 2011 11:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses &#8220;humane&#8221; Lebensgef&#252;hl, das so typisch f&#252;r das moderne Abendland ist, bestetigt nur seinen plebejischen und inferioren Aspekt. Das, was den einen eine Scham war &#8211; der &#8220;Mensch&#8221; &#8211; dessen r&#252;hmen sich die anderen. Die Antike erhob das Individuum zum Gott, suchte es von der Leidenschaft zu l&#246;sen, dem Transzendenten anzugleichen, der freien H&#246;henluft, sei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dieses &#8220;humane&#8221; Lebensgef&uuml;hl, das so typisch f&uuml;r das moderne Abendland ist, bestetigt nur seinen plebejischen und inferioren Aspekt. Das, was den einen eine Scham war &#8211; der &#8220;Mensch&#8221; &#8211; dessen r&uuml;hmen sich die anderen. Die Antike erhob das Individuum zum Gott, suchte es von der Leidenschaft zu l&ouml;sen, dem Transzendenten anzugleichen, der freien H&ouml;henluft, sei es in der Komtemplation oder in der Tat; sie kannte Traditionen von nicht-menschlichen Helden und Menschen aus g&ouml;ttlichem Blut.(&#8230;)<br />
Das &#8216;Menschliche&#8217; ist zu &uuml;berwinden, absolut, ohne Erbarmen. Aber dazu ist n&ouml;tig, da&szlig; die Individuen das Empfinden der inneren Befreiung erlangen. Man mu&szlig; wissen, da&szlig; diese nicht Gegenstand des Durstes sein kann, nicht Gegenstand der hei&szlig;hungrigen Suche von Seiten der Gefesselten, denen als solchen der Weg dazu versperrt ist. Entweder ist sie eine einfache Sache, die man weder feierlich bekanntgibt, noch beschwatzt, deren man sich gleichsam gar nicht versieht, wie eine nat&uuml;rliche, elementare, unver&auml;u&szlig;erliche Gegenwart von Erw&auml;hlten &#8211; oder sie ist &uuml;berhaupt nicht. Je mehr man sie sieht und will, desto mehr entfernt sie sich, denn das Verlangen ist t&ouml;dlich f&uuml;r sie.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;">aus: <a href="http://www.juliusevola.de/buecher/heidnischer-imperialismus/">Heidnischer Imperialismus</a></p>
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		<title>Raserei des Fortschritts</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 10:00:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie ein Brand, den man auf mehreren Seiten gelegt hat, bis alles in Flammen aufgeht w&#252;tet die Wirtschaft im inneren Wesenskern des Menschen mit der von ihm geschaffenen Kultur. Und die entsprechende Kultur hat, ausgehend von den abendl&#228;ndischen Brutst&#228;tten, die Ansteckung in alle noch gesunden L&#228;nder getragen und mitten in alle Gesellschaftsschichten und alle V&#246;lker [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<p>Wie ein Brand, den man auf mehreren Seiten gelegt hat, bis alles in Flammen aufgeht w&uuml;tet die Wirtschaft im inneren Wesenskern des Menschen mit der von ihm geschaffenen Kultur. Und die entsprechende Kultur hat, ausgehend von den abendl&auml;ndischen Brutst&auml;tten, die Ansteckung in alle noch gesunden L&auml;nder getragen und mitten in alle Gesellschaftsschichten und alle V&ouml;lker die Unruhe, die Unzufriedenheit, den Unwillen und die Unf&auml;higkeit gebracht, sich im Rahmen der Einfachheit, der Unabh&auml;ngigkeit und des Ma&szlig;haltens selbst zu geh&ouml;ren, wozu noch die Notwendigkeit kam, immer weiter und immer schneller vorw&auml;rts zu rennen. Sie hat den Menschen immer weiter getrieben, in ihm das Bed&uuml;rfnis nach immer mehr Dingen geweckt und ihn dadurch immer unzul&auml;nglicher und ohnm&auml;chtiger gemacht. Jede neue Erfindung, jede neue technische Spielerei bildet statt eines Sieges eine neue Niederlage, einen neuen Peitschenhieb f&uuml;r ein noch schnelleres und noch wilderes Rasen; dazu gesellt sich ein ganzes System von Einschr&auml;nkungen, die sich immer schwerwiegender und unheilbarer gestalten, aber am Ende trotzdem nicht als solche empfunden werden. Und so treffen die verschiedenen Wege zusammen: die mechanistische Kultur, die &uuml;ber alles herrschende Wirtschaft und die Kultur der Produktion und des Verbrauchs bahnen die Stra&szlig;e f&uuml;r die Lobpreisung des Werdens, des Fortschritts und des grenzenlosen Lebensdranges, oder kurz gesagt: f&uuml;r die Erscheingung des &#8216;D&auml;monischen&#8217; in der modernen Welt.</p>
</blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>aus: <a href="http://www.juliusevola.de/buecher/menschen-inmitten-von-ruinen">Menschen inmitten von Ruinen</a></em></p>
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		<title>Moralismus als Prinzip des Niedergangs</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Feb 2011 10:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Moralismus ist nur die Ver&#228;u&#223;erlichung der Ethik und bezeichnet das Prinzip des Niederganges.&#8221; (&#8230;) Ein solches Idol war den gro&#223;en traditionsgebundenen Kulturen ganz unbekannt geblieben: Niemals hatten sie ein auf Konvention, Kompromi&#223;, Scheinheiligkeit und Feigheit aufgebautes System der Dressur und Gleichmacherei gekannt, ein System, das seinen Geltungsanspruch auf einen minderwertigen vergesellschafteten Utilitarismus gr&#252;ndet, also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Der Moralismus ist nur die Ver&auml;u&szlig;erlichung der Ethik und bezeichnet das Prinzip des Niederganges.&#8221; (&#8230;)<br />
Ein solches Idol war den gro&szlig;en traditionsgebundenen Kulturen ganz unbekannt geblieben: Niemals hatten sie ein auf Konvention, Kompromi&szlig;, Scheinheiligkeit und Feigheit aufgebautes System der Dressur und Gleichmacherei gekannt, ein System, das seinen Geltungsanspruch auf einen minderwertigen vergesellschafteten Utilitarismus gr&uuml;ndet, also auf ein System von &#8216;tabu&#8217; zum Schutz ungest&ouml;rten Fressens, Genie&szlig;ens und Gesch&auml;ftemachens. Der Moralismus hat sich im gleichen Schritt entwickelt mit der parasit&auml;ren Ausartung der b&uuml;rgerlichen Zivilisation des Abendlandes, so da&szlig; sich seine Haltung unschwer mit den charakteristischen &Auml;u&szlig;erungen der wichtigsten ideologischen Exponenten dieser Zivilisation in Zusammenhang bringen l&auml;&szlig;t.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>aus: <a href="http://www.juliusevola.de/aufsaetze/unsere-antibuergerliche-front">Unsere antib&uuml;rgerliche Front</a></em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>D&#228;monie der Wirtschaft</title>
		<link>http://www.juliusevola.de/2011/02/14/daemonie-der-wirtschaft/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht der Wert des einen oder anderen Wirtschaftssystems, sondern der der Wirtschaft &#252;berhaupt mu&#223; in Frage gestellt werden. (&#8230;) Der wahre Gegensatz ist nicht der zwischen Kapitalismus und Marxismus, sondern der zwischen einem System, in dem die Wirtschaft Alleinherrscher ist, ganz gleich, in welcher &#228;u&#223;eren Gestalt sie auftritt, und einem System, in dem sie au&#223;erhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nicht der Wert des einen oder anderen Wirtschaftssystems, sondern der der Wirtschaft &uuml;berhaupt mu&szlig; in Frage gestellt werden. (&#8230;)<br />
Der wahre Gegensatz ist nicht der zwischen Kapitalismus und Marxismus, sondern der zwischen einem System, in dem die Wirtschaft Alleinherrscher ist, ganz gleich, in welcher &auml;u&szlig;eren Gestalt sie auftritt, und einem System, in dem sie au&szlig;erhalb der Wirtschaft liegenden Faktoren untersteht, die in eine sehr viel gr&ouml;&szlig;ere und vollkommenere Ordnung eingebettet sind, so da&szlig; dem menschlichen Leben ein tieferer Sinn verliehen wird und sich seine h&ouml;chsten Seinsm&ouml;glichkeiten entfalten k&ouml;nnen. Das ist die Voraussetzung f&uuml;r eine wahre restaurative Reaktion, die &uuml;ber &#8216;rechts&#8217; und &#8216;links&#8217; hinausgeht, das hei&szlig;t ebensoweit vom kapitalistischen Gesch&auml;ftsmi&szlig;brauch wie von der marxistischen Subversion entfernt ist. Die Voraussetzung daf&uuml;r ist eine innere Entgiftung, eine R&uuml;ckkehr zur Normalit&auml;t im h&ouml;heren Sinne und das Verm&ouml;gen, niedriges von h&ouml;herem Interesse zu unterscheiden.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>aus: <a href="http://www.juliusevola.de/buecher/menschen-inmitten-von-ruinen">Menschen inmitten von Ruinen</a></em></p>
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		<title>Grundlagen der Herrschaft</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 01:01:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die erste dieser Grundlagen lautet, da&#223; man das Ma&#223; dessen, was man von anderen verlangen kann, von dem nehmen mu&#223;, was man von sich selbst zu verlangen imstande ist. Niemand kann &#252;ber andere gerecht herrschen und ihnen ein Gesetz geben, der nicht die F&#228;higkeit hat, zu allererst &#252;ber sich selbst zu herrschen und sich selbst [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Die erste dieser Grundlagen lautet, da&szlig; man das Ma&szlig; dessen, was man von anderen verlangen kann, von dem nehmen mu&szlig;, was man von sich selbst zu verlangen imstande ist. Niemand kann &uuml;ber andere gerecht herrschen und ihnen ein Gesetz geben, der nicht die F&auml;higkeit hat, zu allererst &uuml;ber sich selbst zu herrschen und sich selbst ein Gesetz zu geben. Die zweite Grundlage besteht im bereits von Platon vertretenen Gedanken, da&szlig;, wer schon nicht in sich selbst den eigenen Herrn zu finden wei&szlig;, gut daran tut, ihn zumindest au&szlig;erhalb von sich zu finden, so da&szlig; die Disziplin des Gehorchens als Schule der Herrschaft &uuml;ber sich selbst diene. Hinzu kommt noch, da&szlig; solche Menschen durch die Treue zu denjenigen, die als Vertreter einer Idee und als lebendige Ann&auml;herung an einen h&ouml;heren menschlichen Typus in Erscheinung treten, auch weitestm&ouml;glich ihrer eigenen besten Natur treu bleiben.<br />
Dies alles wurde stets auf spontane, nat&uuml;rliche Weise anerkannt und schuf ein besonderes Fluidum, eine Lebenssubstanz f&uuml;r die organischen und hierarchischen Gliederungen, in all den traditionalen Kulturen, bevor eben die Gem&uuml;ter durch die Suggestionen und den schmutzigen Realismus der subversiven Ideologien verwandelt wurden.</p></blockquote>
<p style="text-align: right;"><em>aus: <a href="http://www.juliusevola.de/buecher/menschen-inmitten-von-ruinen">Menschen inmitten von Ruinen</a></em></p>
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		<title>Tradition</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Feb 2011 12:21:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julius Evola</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ideen]]></category>

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		<description><![CDATA[Tradition ist f&#252;r uns das siegreiche und sch&#246;pferische Vorhandensein in der Welt dessen, was nicht von dieser Welt ist, d.h. des Geistes, aufgefa&#223;t als eine Macht, die st&#228;rker ist als jede nur materielle und menschliche Kraft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Tradition</em> ist f&uuml;r uns das siegreiche und sch&ouml;pferische Vorhandensein in der Welt dessen, was <em>nicht von dieser Welt ist</em>, d.h. des Geistes, aufgefa&szlig;t als eine Macht, die st&auml;rker ist als jede nur materielle und menschliche Kraft.</p>
</blockquote>
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